| Bauherr | NUWOG Wohnungsgesellschaft der Stadt Neu-Ulm GmbH |
| Bauzeit | 2022-2024 |
| BGF | 5.900 m² |
| BRI | 17.400 m³ |
| HOAI | Architektur Leistungsphase 1-9 |
| Freianlagen Stefan Fromm Landschaftsarchitekten LPH 1-9 | |
| Projektteam | Matthias Maier / Andre Haseneder / Moritz Härle |
| Jan Buck / Kira Wieser / Steffen Moik / Marcus List | |
| Wettbewerb | 1. Preis |
| Fotografin | Kristie Meyer |
Am Ortseingang von Offenhausen wurde das Wohnquartier an der Schillerstraße in einer parkähnlichen Umgebung zwischen Sportanlagen und den Freiflächen der bestehenden Wohnanlage nachverdichtet. Die städtebauliche Situation wird geprägt durch die alleeartige Augsburger Straße mit ihrem hochwertigen Baumbestand, die achtgeschossige Punktbebauung aus den 1960er Jahren sowie den schmalen Zuschnitt des Baufeldes.
Ein linearer Baukörper entlang der Augsburger Straße, der durch seine Differenzierung in vier bzw. sieben Geschosse schafft einen angemessenen Übergang zur umgebenden Bebauung. Der PKW-Verkehr wurde vollständig in eine Tiefgarage verlegt. Auf deren Dach entstanden vielfältige Wegeführungen und Aufenthaltsbereiche, die den Bewohnern attraktive Freiräume bieten.
Der Neubau wird über einen Laubengang auf der Nordseite erschlossen. Vor den Wohnungseingängen entstehen kleine private Freibereiche, die sowohl Identifikation schaffen als auch Begegnungen ermöglichen. Das Gebäude wurde als Hybridkonstruktion realisiert: Decken, Stützen und Treppenhäuser bestehen aus Stahlbeton, die Außenwände wurden in Holzbauweise ausgeführt. Auf der Südseite nimmt ein Stahlskelett die vorgelagerten Außenbereiche der Wohnungen auf. Ein Holzlamellenfilter übernimmt dort sowohl die Absturzsicherung als auch den Sonnenschutz.
Auf der Nordseite sorgt ein Edelstahl-Seilnetz für Absturzsicherung und dient gleichzeitig als Rankhilfe für die durchgehende, siebengeschossige Fassadenbegrünung im Bereich der Laubengänge.
Wettbewerbsbeitrag